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UX-Designer: Kompetenzen
Wichtige Fähigkeiten
- Nutzerzentriertes Denken: Arbeitgeber prüfen anhand deiner Fallstudien, ob du Nutzerbedürfnisse erkennst und bei Designentscheidungen berücksichtigst.
- Recherche und Nutzerverständnis: Sie fragen nach deiner Erfahrung mit Interviews, Umfragen oder Nutzertests und wie du Erkenntnisse daraus gewonnen hast.
- Problemlösung: Sie möchten nachvollziehen, wie du ein Problem eingegrenzt, verschiedene Ansätze abgewogen und eine Lösung entwickelt hast.
- Gestalterisches Urteilsvermögen: Dein Portfolio zeigt, ob deine Entwürfe klar, konsistent und für den jeweiligen Nutzungskontext geeignet sind.
- Iteratives Arbeiten: Arbeitgeber achten darauf, ob du Feedback und Testergebnisse nutzt, um Entwürfe gezielt zu verbessern.
Technische und spezialisierte Fähigkeiten
- Wireframes und Prototypen: Im Portfolio oder in einer Arbeitsprobe prüfen Arbeitgeber, ob du Ideen verständlich und testbar darstellen kannst.
- Interaktions- und Informationsdesign: Sie beurteilen, ob deine Abläufe, Navigation und Seitenstrukturen nachvollziehbar sind.
- Visuelles Design: Arbeitgeber sehen sich an, wie du Layout, Typografie, Farbe und visuelle Hierarchie einsetzt.
- Usability-Tests: Sie fragen, wie du Tests planst, beobachtest und Ergebnisse in konkrete Änderungen übersetzt.
- Barrierefreiheit: In Fallstudien oder Arbeitsproben achten sie darauf, ob du Zugänglichkeit bei Entwürfen mitdenkst.
- Designsysteme: Sie prüfen, ob du Komponenten und Gestaltungsregeln konsistent anwenden und dokumentieren kannst.
- Design- und Prototyping-Software: Häufig wird anhand einer Aufgabe oder deines Workflows geprüft, wie sicher du mit passenden Werkzeugen arbeitest.
Soziale Fähigkeiten
- Kommunikation: Arbeitgeber prüfen, ob du Entscheidungen und Nutzererkenntnisse verständlich erklären kannst.
- Zusammenarbeit: Im Gespräch fragen sie nach Beispielen für die Arbeit mit Produktmanagement, Entwicklung und anderen Fachbereichen.
- Umgang mit Feedback: Sie möchten wissen, wie du Rückmeldungen aufnimmst, bewertest und in deine Arbeit einfließen lässt.
- Empathie: Deine Beispiele zeigen, ob du unterschiedliche Nutzerperspektiven berücksichtigst, ohne Annahmen als Fakten darzustellen.
- Anpassungsfähigkeit: Arbeitgeber fragen, wie du mit geänderten Anforderungen, knappen Zeitplänen oder unvollständigen Informationen umgehst.
- Kritisches Denken: Sie achten darauf, ob du Designentscheidungen begründen und mögliche Nachteile erkennen kannst.
So zeigst du diese Fähigkeiten im Lebenslauf
- Entwickelte Wireframes und interaktive Prototypen, um einen Nutzerablauf zu prüfen und schrittweise zu verbessern.
- Führte Nutzerinterviews durch, fasste wiederkehrende Bedürfnisse zusammen und leitete daraus Designanforderungen ab.
- Arbeitete mit Produktmanagement und Entwicklung zusammen, um ein barrierearmes und konsistentes Nutzungserlebnis umzusetzen.
So baust du diese Fähigkeiten auf
- Übe an konkreten Problemen: Wähle einen digitalen Ablauf, finde mögliche Hürden und entwirf eine nachvollziehbare Verbesserung.
- Sprich mit Nutzern: Übe offene Fragen, höre aufmerksam zu und halte fest, was du beobachtest, ohne Antworten vorwegzunehmen.
- Teste frühe Entwürfe: Erstelle einfache Prototypen und lass andere Personen typische Aufgaben damit ausprobieren.
- Lerne die Grundlagen der Barrierefreiheit: Prüfe zum Beispiel Lesbarkeit, Kontrast, Tastaturbedienung und verständliche Beschriftungen.
- Dokumentiere deinen Prozess: Halte Problem, Recherche, Entscheidungen, Feedback und Änderungen in kurzen Fallstudien fest.
- Bitte um gezieltes Feedback: Frage andere Designerinnen und Designer, was an deinem Portfolio oder deinen Entwürfen klar ist und was nicht.
- Arbeite mit anderen Fachbereichen: Suche Gelegenheiten, Designideen mit Produktmanagement und Entwicklung abzustimmen.
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